"Wir arbeiten im Moment mit über 100 Kliniken und Praxen zusammen, die uns über Jahre die Bilder entweder per Taxi oder über den Postweg zugeschickt haben."

Prof. Dr. med. Michael Forsting, Universitätsklinikum Essen

Motivierender Rück- und ambitionierter Ausblick im Westdeutschen Teleradiologieverbund

Inhaltliche und regionale Ziele für 2017 gesteckt

Motivierender Rück- und ambitionierter Ausblick im Westdeutschen Teleradiologieverbund

Inhaltliche und regionale Ziele für 2017 gesteckt

 

Zufrieden zeigte sich Marcus Kremers, Geschäftsführer und Gesellschafter der MedEcon Telemedizin GmbH, über die Entwicklung des Westdeutschen Teleradiologieverbundes im ablaufenden Jahr: „Es ist uns nicht nur erneut gelungen, in einem Jahr die Teilnehmerzahl um über 50 Einrichtungen zu steigern, sondern auch neue Anwendungsszenarien zu identifizieren und mit technischen Entwicklungen zu unterstützen.“

Mittlerweile sind 270 Einrichtungen dem Netzwerk angeschlossen und haben 2016 über 200.000 Untersuchungen mit rund 30 Terabyte Datenvolumen ausgetauscht. „Schnell und sicher“, wie Kremers betont. Tatsächlich werden auch anspruchsvolle Anforderungen, beispielsweise kardiologische Untersuchungen, Traumaspiralen oder gemäß der Röntgenverordnung zuverlässig und routiniert erfüllt.

Die Entwicklung des größten und am schnellsten wachsenden Netzwerkes seiner Art in Deutschland wird maßgeblich durch das Engagement seiner Teilnehmer geprägt. Verbesserungsvorschläge und neue Ideen werden auf den regelmäßigen Anwendertreffen vorgestellt und diskutiert. Diese waren zuletzt im Uniklinikum Köln, im Mammographie-Referenzzentrum in Oldenburg und der Therapieklinik in Meerbusch. Nicht selten werden dabei konkrete Anforderungen an die Entwicklung gestellt, die vom technischen Partner des Netzwerkes, dem Bochumer Unternehmen VISUS, aufgegriffen und vielfach umgesetzt werden.

So stehen auch für 2017 anwenderorientierte Themen auf der Agenda: Die routinemäßige Erreichbarkeit der Ärztlichen Stellen in Nordrhein-Westfalen, die Fertigstellung einer Portalllösung für zuweisende Ärzte und Patienten (beispielsweise für Zweitmeinungen), ein Dermatologisches Netzwerk, das Strahlendosismonitoring u.a.m. Darüber hinaus strebt Kremers mit den aktuellen Verbundpartnern des Westdeutschen Teleradiologieverbundes eine stärkere Vernetzung in Niedersachsen, Hessen und dem Südwesten Deutschlands an. Erste Anker dafür sind u.a. bereits in Oldenburg, Kassel, Gießen und Mainz gesetzt worden.

Wann der 300. Teilnehmer angeschlossen werden kann, will Kremers nicht prophezeien. „Vielleicht schaffen wir es aber pünktlich zum Jubiläums-Anwendertreffen - 5 Jahre MedEcon Telemedizin GmbH -, welches im Sommer 2017 in Bochum stattfinden wird.

Aktuelles

24.04.17 | Nachrichten

Westdeutscher Teleradiologieverbund nimmt auf conhIT den 300ten Teilnehmer ins Visier

Auf der conhIT in Berlin erwartet der Westdeutsche Teleradiologiebverbund weitere Interessenten, um das Netzwerk schon bald auf über 300 Teilnehmer erweitern zu können. Drei neue Teilnehmer werden für diesen Schritt symbolisch prämiert. » weiter

21.04.17 | Nachrichten

Neue Infofilme über den Westdeutschen Teleradiologieverbund

Informieren Sie sich über dien Verbund und die praktische Anwendung! » weiter

06.04.17 | Nachrichten

Netzwerk Aktiv Nummer 4

Das neue 6-seitige Magazin mit Berichten aus Aktivitäten in den Regionen. » weiter


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Termine

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Bereitstellung von Voruntersuchungen

Wichtige und hilfreiche Voruntersuchungen stehen im Bedarfsfall oft nicht zur Verfügung und können kurzfristig nicht beschafft werden. Im Teleradiologieverbund Ruhr können diese umgehend angefordert, versendet und empfangen werden. Damit ist eine schnellere und bessere Behandlung des Patienten möglich.

Heimarbeitsplatz

Mittels der Teleradiologieverbund-Plattform können Befundarbeitsplätze außerhalb der Klinik bzw. Praxis eingerichtet werden. So können z.B. Mitarbeiter, die aus familiären Gründen zu Hause seinmüssen, in gewohnter Arbeitsplatzumgebung und Ausstattung beteiligt werden. Dies kann vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung und familiengerechten Arbeitsbedingungen für den Arbeitgeber eine wertvolle Option sein.

Verbund-Lösung

Mittels der Plattform können sich verschiedene Teilnehmer zu Verbünden (z.B. Stroke-Units, Trauma-Netzwerke,…) zusammenschließen, um Versorgungsstrukturen zu verbessern, schnell Fach- oder Zweitmeinungen einzuholen oder Vertretungslösungen zu organisieren.

Fachbereichsübergreifende Nutzung

Die Mitwirkung im Verbund ist nicht auf radiologische Abteilungen begrenzt. Vielmehr bietet die Plattform auch die Möglichkeit, die Bildkommunikation durch die Anbindung an die bestehende interne Infrastruktur fachbereichsübergreifend (z.B.: Neurologie, Kardiologie, Chirurgie,…) mit anderen Einrichtungen zu organisieren.