"Für uns haben sich viele positive Effekte und neue Kooperationen ergeben."

Prof. Dr. med. Lothar Heuser, Universitätsklinik Knappschafts-krankenhaus Bochum

NRW setzt weiter auf den Westdeutschen Teleradiologieverbund

FALKO.NRW entwickelt Medizinische Falldatenkommunikation in interoperablen Netzwerken

NRW setzt weiter auf den Westdeutschen Teleradiologieverbund
FALKO.NRW entwickelt Medizinische Falldatenkommunikation in interoperablenNetzwerken

Im Rahmen der MEDICA inDüsseldorf übergaben am 16. November 2015 die NRW-Minister Garrelt Duin (Wirtschaft) und Barbara Steffens (Gesundheit) die Sieger-Urkunde für das Projekt FALKO.NRW imLeitmarktwettbewerb Gesundheit.NRW an Projektleiter Leif Grundmann (MedEconRuhr) und Marcus Kremers vom Westdeutschen Teleradiologieverbund.

FALKO.NRW steht für „Medizinische Falldatenkommunikation in interoperablen Netzwerken" und soll mit 17 Projektpartnern, darunter vier Kliniken der Ruhr-Universität Bochum, die Hochschule Niederrheinsowie die Firmen CompuGroup, DMI, IHE Deutschland, Healthcare IT Solutions, RZV, VISUS ab Frühjahr 2016 weitere Lösungsszenarien auf der etablierten Plattform des Westdeutschen Teleradiologieverbundes entwickeln. Im Kern geht es hierbei um den standardbasierten Austausch fallbezogener Informationen zwischenverschiedenen, an der Behandlung beteiligten, Leistungserbringern.

Zudem soll, um den Austausch vonInformationen, speziell Befundanforderungen und Befunde, zu standardisieren und besser zu dokumentieren, gemeinsam mit der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ein konkretes Anwendungsszenarium im Rahmen der Schwerverletztenversorgung entwickelt, erprobt und etabliert werden.

Ein weiteres Nutzungsszenarium und von besonderer Bedeutung ist der frühzeitige Erhalt von Voruntersuchungenin Reha-Einrichtungen. Diese Informationen sind bei der Planung der Behandlungenfür den Patienten sehr hilfreich. Mit den Kliniken der Westfälischen Gesundheitszentrum Holding in Bad Sassendorf sollen Arbeitsprozesse, auch durchtechnische Unterstützung, verbessert werden. Bereits jetzt empfangen Reha-Kliniken monatlich hunderte Voruntersuchungen aus zahlreichen Kliniken des Westdeutschen Teleradiologieverbundes.

Für Marcus Kremers, Geschäftsführer der MedEcon Telemedizin GmbH, unterstreicht dieses Projekt,dass der Westdeutsche Teleradiologieverbund mit seinen über 200 vernetztenKliniken und Praxen eine nachhaltige Basis für weitere Entwicklungen im BereicheHealth und Telemedizin bleiben wird.

Pressemeldung als pdf hier

 

v.l.n.r.: Garrelt Duin, Marcus Kremers, Leif Grundmann, Barbara Steffens

Aktuelles

14.05.16 | Keine

Wirtschaftwoche: Telemedizin: Digitaler Austausch unter Ärzten kann Leben retten

Viele Ärzte und Kliniken kommunizieren nur analog. Ein Firmenverbund aus dem Ruhrgebiet will nun die Medizinbranche digitalisieren, damit Gesundheitsdaten in Notfällen schneller verfügbar sind. » weiter

01.05.16 | Presse

kma-online: Zweitmeinungen "Es muss so einfach wie Online-Banking sein"

Die Krankenhausreform soll helfen, Zweitmeinungen zu etablieren. Die Kassen werben bereits mit der Zweitmeinung – und vor allem: Sie zahlen auch dafür. Für Kliniken eröffnet sich eine riesige Einnahmequelle. Wie Krankenhäuser von diesem Boom-Markt profitieren können, erläutert Marcus Kremers. » weiter

25.03.16 | Nachrichten | Presse

Netzwerk Aktiv (01/2016)

Wir berichten über unser aktives Netzwerk. » weiter


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Termine

15.06.2016 bis 16.06.2016

Medizin Innovativ - MedTech Summit 2016

Mit ca. 1.000 Teilnehmern gehört der Kongress zu einem der wichtigsten europäischen Treffpunkte für Akteure aus der Medizintechnik. Zielgruppe sind Vertreter von Medizintechnik-Herstellern, Zulieferern, Dienstleistern, Forschern, klinischen Anwendern sowie Experten aus Regulation, Kommerzialisierung und Erstattung. » weiter

16.06.2016 bis 18.06.2016

DICOM 2016

Die gemeinsame Tagung KIS-RIS-PACS und DICOM-Treffen ist mit einer Mischung interessanter Vorträge, engagierter Diskussionen und einer attraktiven Tagungsatmosphäre einzigartig. » weiter


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Postversand-Ersatz

Der übliche Weg, Patientenbilder auf Datenträgern gebrannt weiterzugeben, ist mit einem hohen Produktions-, Zeit- und Kostenaufwand verbunden. Zusätzlich besteht die Ungewissheit, ob der Datenträger unversehrt ankommt und die Daten in das dortige System eingelesen werden können. Im Verbund erfolgt der Bildversand umgehend per DICOM E-Mail. Der Versender sieht dabei den aktuellen Versandstatus der Bilder und hat somit Gewissheit, dass diese beim gewünschten Empfänger angekommen sind.

Bereitstellung von Voruntersuchungen

Wichtige und hilfreiche Voruntersuchungen stehen im Bedarfsfall oft nicht zur Verfügung und können kurzfristig nicht beschafft werden. Im Teleradiologieverbund Ruhr können diese umgehend angefordert, versendet und empfangen werden. Damit ist eine schnellere und bessere Behandlung des Patienten möglich.

Verlegungsbegleitende Bildübermittlung

Bei der Verlegung eines Patienten in eine andere Klinik oder in eine Reha-Einrichtung könnenvorhandenen Bilddaten per DICOM E-Mail die aufnehmende Klinik und Fachabteilung noch vor dem Patienten erreichen. Somit können eine lückenlose Behandlung gewährleistet und Doppeluntersuchungen vermieden werden.

Verbund-Lösung

Mittels der Plattform können sich verschiedene Teilnehmer zu Verbünden (z.B. Stroke-Units, Trauma-Netzwerke,…) zusammenschließen, um Versorgungsstrukturen zu verbessern, schnell Fach- oder Zweitmeinungen einzuholen oder Vertretungslösungen zu organisieren.