"Derzeit werden rund 60% unseres Bilddatentransfers über das Teleradiologienetzwerk abgewickelt."

Dr. med. Barbara Luka, HELIOS-Klinik Hagen-Ambrock

Pressemitteilung: Der Westdeutschen Teleradiologieverbund nimmt weitere Meilensteine

P R E S S E M I T T E IL U N G

Bochum, 21.08.2015

Der Westdeutschen Teleradiologieverbund nimmt weitere Meilensteine
Über 200 teilnehmende Einrichtungen – rund 11.000 Untersuchungen monatlich
In diesem Jahr wurden bereits 1.800 Kooperationen unterstützt

Im Vorfeld des 14.Anwendertreffens des Westdeutschen Teleradiologieverbundes am 2. September in den Kliniken Essen-Mitte konnte Marcus Kremers, Geschäftsführer der MedEconTelemedizin GmbH, darauf verweisen, dass es dem Netzwerk gelungen sei, weitereMeilensteine zu nehmen.

Der 2012 im Ruhrgebiet gestartete Verbund von Kliniken und (vornehmlich) Radiologischen Praxen hat sichmittlerweile in fast ganz Nordrhein-Westfalen und sogar darüber hinausetabliert. Zuletzt konnten das Evangelische Krankenhaus Bielefeld, das Sankt ElisabethHospital in Gütersloh, das St. Clemens Hospital in Geldern, das St. MarienKrankenhaus in Ratingen, die St. Mauritius Therapieklinik in Meerbusch, das Evangelische Krankenhaus in Mettmann sowie die SANA Kliniken in Remscheid alsTeilnehmer aufgenommen werden.

Die Kooperationen zwischen den teilnehmenden Einrichtungen haben sich dadurch weiter verstärkt. In diesem Jahrwurden im Netzwerk bereits 1.800 Verbindungen zwischen einzelnen Teilnehmern genutzt ,was eindrucksvoll verdeutlicht, dass es sich um weit mehr als ein technisches Netzwerk handelt. Es ist ein echter versorgungsrelevanter Verbund entstanden.„Bei uns kooperieren Niedergelassene Radiologen mit Klinken, evangelische mit katholischen Einrichtungen, kommunale Krankenhäuser mit Konzernkliniken" beschreibt Kremers die tägliche Routine.

Der WestdeutscheTeleradiologieverbund schickt sich an, die Zahl von 60.000 Untersuchungen, die2014 über ihn zwischen den Teilnehmern ausgetauscht wurden, im Jahr 2015 zuverdoppeln. Und auch die Zahl der angeschlossenen Einrichtungen hat sich seitJahresbeginn weiterhin stetig erhöht, aktuell auf 210. Damit ist der aus dem Gesundheitsnetzwerk MedEcon Ruhr initiierte Verbund der größte und erfolgreichste seiner Art in Deutschland.Zumal er ohne Fördermittel auskommt und durch die Teilnehmerbeiträge finanziertwird.

Neben der geographischen undquantitativen Ausweitung entwickelt sich der Westdeutsche Teleradiologieverbundaber auch inhaltlich weiter. So werden am 2. September in den Kliniken Essen-Mitte auch die Themen Ärztliche Stellen, Upload-Portal und Strahlendosismonitoring vorgestellt und diskutiert. Hierzu sind nicht nur dieaktuellen Anwender sondern auch wieder Interessenten eingeladen. Infos unter www.medecon-telemedizin.de

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Aktuelles

30.12.16 | Presse

ÄrzteZeitung: Verbund mit positiver Bilanz zur Vernetzung 2016

Der Westdeutsche Teleradiologieverbund zieht eine positive Bilanz für 2016. Für das neue Jahr gibt es bereits Wachstumspläne. » weiter

28.12.16 | Nachrichten

Motivierender Rück- und ambitionierter Ausblick im Westdeutschen Teleradiologieverbund

270 Teilnehmer, über 200.000 Untersuchungen in 2016, Nachfrage aus Niedersachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz. » weiter

03.11.16 | Presse

RadiologieReportRuhr2016 berichtet über den Westdeutschen Teleradiologieverbund

Datenaustausch vom Neckar bis an die Nordsee » weiter


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Termine

17.01.2017 bis 28.12.2016

Vernetzte Gesundheit (Kiel)

» weiter

23.01.2017 bis 23.01.2017

eHealth - Wie weit ist Europa uns voraus?

Bei dem Kamingespräch der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg sind eHealth Experten aus Europa zur Diskussion geladen. » weiter

24.01.2017 bis 25.01.2017

BMC-Kongress 2017 - Versorgung gestalten

Der Westdeutsche Teleradiologieverbund präsentiert sich in der Poster-Ausstellung » weiter


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Bereitstellung von Voruntersuchungen

Wichtige und hilfreiche Voruntersuchungen stehen im Bedarfsfall oft nicht zur Verfügung und können kurzfristig nicht beschafft werden. Im Teleradiologieverbund Ruhr können diese umgehend angefordert, versendet und empfangen werden. Damit ist eine schnellere und bessere Behandlung des Patienten möglich.

Heimarbeitsplatz

Mittels der Teleradiologieverbund-Plattform können Befundarbeitsplätze außerhalb der Klinik bzw. Praxis eingerichtet werden. So können z.B. Mitarbeiter, die aus familiären Gründen zu Hause seinmüssen, in gewohnter Arbeitsplatzumgebung und Ausstattung beteiligt werden. Dies kann vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung und familiengerechten Arbeitsbedingungen für den Arbeitgeber eine wertvolle Option sein.

Verlegungsbegleitende Bildübermittlung

Bei der Verlegung eines Patienten in eine andere Klinik oder in eine Reha-Einrichtung könnenvorhandenen Bilddaten per DICOM E-Mail die aufnehmende Klinik und Fachabteilung noch vor dem Patienten erreichen. Somit können eine lückenlose Behandlung gewährleistet und Doppeluntersuchungen vermieden werden.

Postversand-Ersatz

Der übliche Weg, Patientenbilder auf Datenträgern gebrannt weiterzugeben, ist mit einem hohen Produktions-, Zeit- und Kostenaufwand verbunden. Zusätzlich besteht die Ungewissheit, ob der Datenträger unversehrt ankommt und die Daten in das dortige System eingelesen werden können. Im Verbund erfolgt der Bildversand umgehend per DICOM E-Mail. Der Versender sieht dabei den aktuellen Versandstatus der Bilder und hat somit Gewissheit, dass diese beim gewünschten Empfänger angekommen sind.